
Wie Stephan Bickhardt, damals ebenfalls Bürgerrechtler, in seinem Vorwort schreibt: „Die Revolution war 1989 nicht zu Ende, 1990 jagte sie von einer institutionellen Initiative zur nächsten.“ Bohse zeigt anhand bisher unerschlossener Dokumente, Tagebücher und Zeitungsausschnitte, wie kluge Entscheidungen, überwältigendes Engagement und persönlicher Mut Leipzig prägten. Das Buch öffnet einen lebendigen Blick auf die Menschen, die den Neuanfang ermöglichten, und die Herausforderungen, die sie meistern mussten. Es ist ein anschauliches Porträt einer Stadt, die zwischen Unsicherheit und Aufbruch ein neues Kapitel schrieb.
Für alle, die Leipzigs Geschichte der Wendezeit entdecken möchten, findet im Rahmen von „Leipzig liest“ am 19. März 2026 um 19.00 Uhr eine Lesung mit Reinhard Bohse im Grassisaal der Stadtbibliothek Leipzig statt. Der Eintritt ist frei.
bw (Text & Foto)