Markkleeberger Stadtjournal

Stadtfanfarenzug: Tradition wird fortgeführt

Pünktlich zum Maibaumsetzen am Torhaus Markkleeberg ist es Tradition, die Anfänger offiziell in die Auftrittsgruppe des Stadt­fanfarenzugs Markkleeberg aufzunehmen.

Wenn man beim Stadtfanfarenzug beginnt, lernt man zuerst die Grundlagen. Sitzen diese, beginnt das Erlernen von Musikstücken, die fehlerfrei gespielt werden müssen. Hat ein Mitglied zehn Titel gelernt, ist es Zeit für die Aufnahme in die Auftrittsgruppe. Zunächst wird es eingekleidet, damit bei Auftritten alle die gleichen Sachen tragen. Am 1. Mai erfolgt dann die Aufnahme in die Auftrittsgruppe, die natürlich der Vereinsleiter Christian Theile vornimmt. Er verliest die Namen und jeder erhält seine Urkunde. Anschließend darf jeder noch einen Titel allein vorspielen. Die Aufregung war auch dieses Jahr groß, doch die Neumitglieder haben es hervorragend gemeistert und es gab viel Beifall vom Publikum.

Aber dieses Jahr war auch etwas anders. Neben Noah, der durch das Ganztagsangebot (GTA) in der Grundschule Markkleeberg-Ost zum Fanfarenzug gekommen ist, stand seine Mutti Christin. Sie wurden beide gemeinsam in die Auftrittsgruppe aufgenommen. So etwas ist bei einem Musikverein möglich!

Als Noah vom GTA zum Fanfarenzug als Flachtrommler wechselte, wurde er von seiner Mutter begleitet. Kurze Zeit später fragte Christin, ob es auch möglich sei, als Erwachsene beim Fanfarenzug einzusteigen. Vorkenntnisse hatte sie nicht. Das ist natürlich immer möglich. Sie entschied sich für die Hochtrommel.

Von diesem Tag an kamen sie gemeinsam zur Probe, jeder in seiner Gruppe. Der Erfolg kann sich doch sehen lassen: In Zukunft kommen beide gemeinsam zu den Auftritten.
Mehr Informationen zu uns gibt es auf www.fanfarenzug-markkleeberg.de oder bei Instagram und Facebook.

Antje Schoppe, Stadtfanfarenzug Markkleeberg e.V., Fotos: Stadtfanfarenzug

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