Markkleeberger Stadtjournal

Apelstein an der Trigaleria erneuert

Die sogenannten Apelsteine markieren bedeutende Schauplätze der Völkerschlacht bei Leipzig. Der Leipziger Schriftsteller und Bürger Theodor Apel ließ zwischen 1861 und 1864 insgesamt 44 dieser Steine auf eigene Kosten errichten, um die Standorte der Truppen zu kennzeichnen. Steine mit ungeraden Nummern und rundem Kopf stehen für die napoleonischen Truppen, während jene mit geraden Nummern und spitzem Abschluss die verbündeten Armeen aus Preußen, Russland, Österreich und Schweden symbolisieren.

In der Tradition Theodor Apels wurden 1997 zwei weitere Steine gesetzt: einer am Torhaus Markkleeberg und einer am Auenfriedhof neben der Trigaleria. Beide bestehen aus historischem Sandstein aus dem ehemaligen Brauereikeller an der Rilkestraße.

Ende März 2026 wurde der Apelstein am Auenfriedhof durch einen Unfall umgefahren und beschädigt. Nach einer provisorischen Sicherung wurde der Stein von Helfern des Fördervereins „Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813“ e.V. gemeinsam mit ortsansässigen Gewerbetreibenden fachgerecht geborgen und neu gesetzt. Mitte April begannen die Vorarbeiten, am 10. Mai konnten die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen werden.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – insbesondere Marek Waldenburger vom Auenfriedhof – für ihren engagierten Einsatz.

bw (Text & Foto)

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