
Das leckere Schmalzgebäck mit Ei, Zucker, Milch und Fett trat in Europa bereits im Mittelalter seinen Siegeszug an. Da ab dem Aschermittwoch bis Ostern gefastet wurde, brauchten die Menschen ihre Vorräte am Faschingsdienstag auf und stellten aus den oben genannten Zutaten einen kalorienreichen Pfannkuchen her, der seinen Namen aus der Zubereitung in der Pfanne erhielt.
Wussten Sie, dass die Briten diese Tradition lieben und verrückt auf Pfannkuchen sind? Blickt man in der Geschichte zurück, finden wir die gemeinsamen Wurzeln. Die germanischen Angelsachsen besiedelten ab dem 5. Jahrhundert Großbritannien. Eine weitere Legende besagt, dass der Berliner Pfannkuchen, auch Krapfen genannt, von einem Zuckerbäcker erfunden wurde, der unter dem alten Fritz, seines Zeichens Friedrich der Große, als Kanonier dienen wollte.
Mittlerweile ist die Köstlichkeit unter vielen Namen und Varianten weltweit bekannt. Ob Palatschinken, Crêpe oder Pancake. Sie haben alle denselben Ursprung. Schon die alten Griechen servierten einen Fladenkuchen aus Weizenmehl und Wasser in Olivenöl auf einen heißen Stein gebraten und mit Honig garniert. Hmm, lecker. Übrigens haben auch unsere Eierkuchen den gleichen Ursprung wie die Pfannkuchen.
Also egal in welcher Variante Sie nun den Pfannkuchen genießen oder zubereiten, er ist immer lecker und sein weltweiter Siegeszug findet sich nun auch auf den Speisekarten der Frühstücksrestaurants. Lassen Sie es sich schmecken!
Manuela Krause