Markkleeberger Stadtjournal

Leipzig liest … in Markkleeberg

Lesen ist langweilig? Von wegen! Im Rahmen der diesjährigen Buchmesse fand erneut das erfolgreiche Literaturfestival „Leipzig liest“ statt. Auch in Markkleeberg wurden zahlreiche Neuerscheinungen präsentiert. In der Stadtbibliothek gab es an drei Tagen sechs Veranstaltungen:

Stadtbibliothek

Den Auftakt am Mittwoch, dem 18. März, gestaltete Ines Thorn mit ihrem historischen Roman „Die Heilerin des Nordens“ (Rowohlt). Andreas Schäfer begleitete das Publikum mit seinem Roman „Letzter Akt“ (DuMont) ins Künstlermileu. Den Abschluss bildete Judith Hoersch mit ihrem Debütroman „Niemands Töchter“ (Piper), in dem Mutter-Tochter-Beziehungen im Mittelpunkt stehen.

Auch junge Leserinnen und Leser kamen nicht zu kurz. Am Donnerstagvormittag entführte der Autor Boris Koch eine 5. Klasse der Rudolf-Hildebrand-Schule in „Die Schule des Schreckens“ (Woow Books). Am Freitag war die Stadtbibliothek mit Christian Linker und seinem Buch „Fische sind scheiße“ (dtv) zu Gast im Klassenzimmer der Klasse 5a an der Oberschule. Parallel dazu erweckte Dirk Hennig den „Kommissar Pfote“ (Loewe) für Kinder der Grundschule West zum Leben – der Illustrator las nicht nur, er zeichnete auch live die Hauptfiguren.

MS Cospuden

Auch in diesem Jahr fanden auf der MS Cospuden Lesungen statt. Das besondere Ambiente an Bord des Schiffes und die gute Stimmung bei Gästen und Autorinnen machten die Abende zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Am Donnerstagabend las Rita Fischer aus ihrem Buch „Dieser Sommer auf Sylt“ (Gmeiner Verlag) – perfekt begleitet vom passenden maritimen Flair des Schiffes. Am Freitag stand erneut das Thema Wasser im Mittelpunkt: Regina Denk präsentierte mit „Der Fährmann“ (Droemer) eine spannende Geschichte, angesiedelt zur Zeit des aufziehenden Ersten Weltkriegs an den Ufern der Salzach.

Weißes Haus

Am 21. März trug Andreas Reimann im Weißen Haus Gedichte aus seinem Band „Die Gezeiten des Blaus“ (Connewitzer Verlagsbuchhandlung) vor. Mit spürbarer Freude las er seine Texte und wurde vom Publikum mit herzlichem Applaus belohnt. Ergänzt wurde die Lesung durch die im Buch enthaltenen Grafiken von Rainer Ilg, die ebenfalls präsentiert wurden. Die rund 40 Gäste erlebten einen stimmungsvollen Abend, der auch musikalische begleitet wurde.

Nicht nur die Präsentationen, sondern auch die zahlreichen anregenden Gespräche über Texte, Ideen und die Welt der Bücher – besonders mit den jungen, neugierigen Besucherinnen und Besuchern – rundeten das Lesefest erfolgreich ab. Ein besonderer Dank gilt der hervorragenden Zusammenarbeit mit „Leipzig liest“, den Verlagen, den Autorinnen und Autoren sowie allen, die den Einladungen gefolgt sind und das Lesen gemeinsam gefeiert haben.

Daniela Stiller / Lukas Bennemann / bw (Text & Fotos)













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